Dr. Armin Wilfinger – Speaker beim Biomanufacturing-Event in Ulm

Portrait von Armin Wilfinger

Unser Kollege Dr. Armin Wilfinger aus der Abteilung Technology and Process Transfer war Speaker bei der Veranstaltung „Aktuelle Trends im Biomanufacturing“ im Stadthaus Ulm. Sein Thema: „Upscale gegen Outscale: der Kampf David gegen Goliath“. Wir verraten Ihnen, worum es dabei ging.

In Fachvorträgen und Diskussionen tauschten sich Anfang Februar rund 100 Experten des Pharmabereichs zu den neuesten Entwicklungen und Herausforderungen der „New Modalities“ durch neue Produktionstechnologie aus. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von den Vereinigungen Biopharma Cluster South Germany, der ISPE (International Society for Pharmaceutical Engineering) und BioRegio STERN organisiert.

Vom Experten zum Speaker

Seit acht Jahren ist Dr. Armin Wilfinger bei Vetter. Als Teamleiter im Technology and Prozesstransfer Process Transfer (T&PT) ist er mit seiner Abteilung für den primären pharmazeutischen Herstellungsprozess in der Aseptik verantwortlich – von der Entwicklungsphase bis zum Start der kommerziellen Produktion.

Armin Wilfinger wurde intern bei Vetter als Speaker vorgeschlagen. „Ich habe mich sehr gefreut, Vetter auf der Bühne präsentieren zu dürfen“, erklärt der T&PT-Experte strahlend. „Letztlich war es eine Idee des Veranstalters, das Thema aseptische Herstellung als Tandemvortrag gemeinsam mit Dr. Michela Castellani-Kleinschroth von der SKAN AG zu gestalten.“

Vetter Produktionslinie

„In unserem Vortrag ‚Upscale gegen Outscale: Der Kampf David gegen Goliath‘ habe ich die Rolle des Goliaths eingenommen und die großindustrielle Herstellung von Biopharmazeutika vorgestellt.“ Das habe sich sehr gut mit dem Part seiner Vortragspartnerin ergänzt, sagt Wilfinger. Denn Castellani-Kleinschroth behandelte als „David“ den Outscale, also die kleinere oder sogar individualisierten Produktion für einzelne Patienten. Ihr Fokus lag dabei auf den Arzneimitteln für fortschrittliche Therapien (ATMPs), die sich unter anderem auf Zell- und Gentherapie spezialisieren. „Eine Produktklasse, die wir bei Vetter nicht primär produzieren“, erklärt Wilfinger.

In seinem Vortrag skizzierte Armin Wilfinger den Weg eines pharmazeutischen Produkts, von der Identifizierung des aktiven Moleküls bis hin zum verabreichungsfertigen Medikament. Dabei konzentrierte er sich auf die wichtigsten aseptischen Prozessschritte und die Rolle, die Vetter dabei spielt – angefangen bei der Laborentwicklung bis zur Implementierung des Produktionsprozesses auf den großen Produktionslinien.

Anhand eines Fallbeispiels stellte er den primären pharmazeutischen Prozess dar, vom Auftauen des gefrorenen Wirkstoffs, über die Ansatzherstellung und Abfüllung bis hin zum Gefriertrocknungsprozess. Für jeden Produktionsschritt hob er wichtige Aspekte hervor, die bei der Prozessentwicklung und dem Prozessdesign berücksichtigt werden müssen.

Es geht immer darum, für die gewählte Technologieplattform einen produktspezifischen Herstellungsprozess zu entwerfen. Wir wollen einen robusten Prozess, der am Ende zu einem Produkt führt, das alle seine Qualitätsanforderungen erfüllt, um damit Patienten weltweit zu versorgen. Dazu bedarf es einer fundierten Entwicklung zur Ableitung der spezifischen Prozessparameter.

Dr. Armin Wilfinger, Teamleiter Technology and Process Transfer

Wie innovativ ist Vetter?

Veranstaltungen dieser Art zeigen uns immer wieder neu, wie fortschrittlich Vetter bereits arbeitet. „Besonders im Bereich Automatisierung von Herstellungsprozessen und Robotik sind wir ganz weit vorne“, betont Wilfinger.

Zum Event eingeladen waren neben lokalen Pharmaunternehmen aus der DACH-Region auch Gerätehersteller und Zulieferer. „Jeder, mit dem ich gesprochen habe, kannte Vetter aus ganz unterschiedlichen Verbindungen“, sagt Armin Wilfinger. „Vetter spielt eine bedeutende Rolle und ist als wichtiger Akteur in der Branche bekannt.“