So bin ich zu Vetter gekommen
Ich wurde in der Slowakei geboren und habe dort eine Ausbildung in der Bekleidungstechnologie absolviert. Nun lebe ich seit 30 Jahren in Deutschland und habe drei Kinder. Abends und am Wochenende arbeitete ich in der Gastronomie, 21 Jahre lang. Dann kam Corona. Gleich im ersten Lockdown wurde mir klar: Das ist kein Job, den ich bis zur Rente machen kann.
Ich habe meinen Kindern immer geraten, ein Studium oder eine Ausbildung zu wählen, mit dem oder der sie später bei Vetter Karriere machen können. Nun stand ich selbst vor der Neuorientierung und dachte: Warum nicht auch für mich so entscheiden? Ich bewarb mich als Quereinsteigerin auf eine Ausschreibung in der Optischen Kontrolle – und bekam den Job.
Mein typischer Arbeitstag
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad von Weingarten zum Standort RVS. Für die Optische Kontrolle schlüpfe ich in Haube, E-Bereichsbekleidung und Handschuhe. Die Produkte kommen in Boxen oder Wannen. Wir arbeiten an beleuchteten Arbeitsplätzen, an denen wir manuell die Korrektheit der Einheiten kontrollieren. Dabei werden mögliche Fehler an Glaskörper, Stopfen oder auch der Lösung identifiziert. An den Einzeltischen befindet sich eine Tafel mit je einer weißen und schwarzen Hälfte. Die Tafel dient dazu, potenzielle Fehler aufgrund des Kontrasts identifizieren zu können.

Das mag ich an meinem Job
Ich arbeite nun seit fünf Jahren in der Optischen Kontrolle. Und ich schätze noch immer die Vorteile im Vergleich zur Gastronomie: kaum bzw. keine Wochenendschichten, keine Feiertagsarbeit, Ruhe im Raum, planbare Abläufe.
Seit einem Jahr bin ich zusätzlich zu meinem Job Einarbeitungspatin in unserer Abteilung. Das heißt: Ich helfe bei der Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden – betreue sie, bin für ihre Fragen da. Meine neuen Kolleginnen und Kollegen liegen mir sehr am Herzen.
Wer in die Optische Kontrolle will, braucht …
… Geduld und eine gute Konzentration, Verantwortungsbewusstsein, ein gutes Auge für Details und eine präzise und ruhige Arbeitsweise.